Sternbild Mikroskop

Das Sternbild Mikroskop (lateinisch Microscopium) liegt am Südhimmel und ist am besten abends im September zu sehen. Sein hellster Stern ist γ Microscopii mit 4,67 mag. Mit 210 Quadratgrad steht es auf Platz 66 der 88 Sternbilder.

Aktualisiert:

Sternbild Mikroskop: die Hauptsterne, durch Linien verbunden
Die Form des Sternbilds Mikroskop: die helleren Sterne, verbunden durch die überlieferte Strichfigur.

Frei nutzbar mit Quellenangabe: Atlas of the Sky (constellationmap.org), CC BY 4.0 · Mehr dazu

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Detaillierte Sternkarte des Sternbilds Mikroskop

Sternkarte des Sternbilds Mikroskop mit Sternbildlinien, den Namen der hellsten Sterne (griechische Buchstaben), der IAU-Grenze und den Nachbarsternbildern
Karte des Sternbilds Mikroskop: Linien verbinden die Sterne der überlieferten Figur, die gestrichelte Linie ist die offizielle IAU-Grenze. Eigennamen und griechische Buchstaben kennzeichnen die hellsten Sterne.

Steckbrief

Lateinischer NameMicroscopium (Genitiv: Microscopii)
AbkürzungMic
Bedeutungdas Mikroskop
Fläche210 Quadratgrad (Platz 66 von 88)
LageRektaszension 21,0 h, Deklination −36°
Vollständig sichtbarzwischen 45° N und 90° S
Bester MonatSeptember (gegen 21 Uhr)
Hellster Sternγ Microscopii
Sterne heller als 6 mag23
Sterne mit Eigennamen (IAU)keine
Messier-Objektekeine
NachbarsternbilderSteinbock, Kranich, Inder, Südlicher Fisch, Schütze

Quellen: Positionen, Helligkeiten und Farben der Sterne aus dem Yale Bright Star Catalogue; Sternbildgrenzen und Sternnamen von der IAU; Flächen und Entfernungen aus Wikidata; Sternbildfiguren von M. van der Sluys. So entstehen die Karten.

So findest du das Sternbild Mikroskop

In Mitteleuropa (etwa 50° N) schaust du an Abenden im September nach Süden: Gegen 21 Uhr steht das Sternbild Mikroskop dort am höchsten, nur etwa 4° über dem Horizont. Von 35° S aus (Australien, Südafrika, Argentinien) steht es am höchsten fast im Zenit, senkrecht über dir. Auch die Monate davor und danach (August und Oktober) eignen sich gut: Dann erreicht es seinen höchsten Stand etwa zwei Stunden später bzw. früher am Abend.

Das Sternbild Mikroskop grenzt an diese Sternbilder: Steinbock, Kranich, Inder, Südlicher Fisch und Schütze.

Wo das Sternbild Mikroskop am Nachthimmel steht, zwischen den Nachbarsternbildern Steinbock, Kranich, Inder, Südlicher Fisch und Schütze
Das Sternbild Mikroskop (hervorgehoben) zwischen seinen Nachbarsternbildern. Helle Sterne sind zur Orientierung beschriftet.

Sterne im Sternbild Mikroskop

Im Sternbild Mikroskop gibt es 23 Sterne, die heller als 6 mag sind; so weit reicht das bloße Auge unter dunklem Himmel. Das sind die hellsten:

SternBezeichnungHelligkeit (mag)SpektraltypEntfernung

Sternbild Mikroskop zum Ausdrucken: Sternkarte und Umriss

Eine Schwarz-Weiß-Version zum Ausdrucken und ein schlichter Umriss der Figur, zum Beispiel für Referate, Arbeitsblätter oder um die Form des Sternbilds Mikroskop am Himmel wiederzuerkennen.

Sternkarte des Sternbilds Mikroskop zum Ausdrucken in Schwarz-Weiß, mit Sternnamen, Sternbildlinien und Grenze
Herunterladen:PNGPDF
Umriss des Sternbilds Mikroskop: die Strichfigur ohne Beschriftung
Herunterladen:PNG

Geschichte

Das Sternbild Mikroskop wurde vom französischen Astronomen Nicolas-Louis de Lacaille eingeführt, der 1751–52 vom Kap der Guten Hoffnung aus den Südhimmel kartierte. Seine offiziellen Grenzen legte Eugène Delporte 1930 im Auftrag der Internationalen Astronomischen Union fest.

Fragen zum Sternbild Mikroskop

Was ist der hellste Stern im Sternbild Mikroskop?

Das ist γ Microscopii mit einer scheinbaren Helligkeit von 4,67 mag.

Wann sieht man das Sternbild Mikroskop?

Am besten ist das Sternbild Mikroskop abends im September zu sehen. Vollständig sichtbar ist es von allen Orten zwischen 45° N und 90° S.

Wie viele Sterne hat das Sternbild Mikroskop?

23 Sterne im Sternbild Mikroskop sind heller als 6 mag und unter dunklem Himmel mit bloßem Auge zu sehen; keiner davon hat einen offiziellen IAU-Namen.

Was bedeutet der lateinische Name Microscopium?

Microscopium bedeutet „das Mikroskop“. Die Abkürzung ist Mic; der Genitiv Microscopii steht in Sternbezeichnungen wie γ Microscopii.

Nachbarsternbilder

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